Rockband Queen geht gegen Bootlegs vor

- Was heute Tauschbörsen sind, waren
früher vor allem Bootlegs, also illegale Konzertmitschnitte, die meist
kostenpflichtig angeboten wurden. Mit dem Internet hat aber auch die Zahl
der Bootlegs zugenommen. Nun kündigte die Rockband Queen an, gezielt gegen
"Bootlegs" vorzugehen, denn auch heute, rund 13 Jahre nach dem Tod von
Queen-Sänger Freddie Mercury, kursiere noch massenhaft illegales Material
der Band. Dabei macht sich die Gruppe Queen aber auf eine ungewöhnliche Jagd.
- Die Zahl der Bootlegs liege bei rund
700, aber nur eine kleine Zahl sei das dafür verlangte Geld wert, heißt es
in einer Pressemitteilung der Band. Während die Musikindustrie derzeit
gegen Tauschbörsennutzer vorgehe, nimmt Queen nun Bootlegger aufs Korn.
Band bietet Bootlegs jetzt selbst zum Download an
- Auf der offiziellen
Band-Website
sollen ab dieser Woche Bootlegs zum legalen Download angeboten werden.
Insgesamt sollen so rund 100 von der Band ausgewählte Bootlegs, die
derzeit kursieren, nacheinander angeboten werden.
- Jeden Monat sollen drei Downloads für je
5 britische Pfund angeboten werden, unabhängig von ihrer Länge und der
Zahl der Tracks. Die Einnahmen sollen dem Mercury Phoenix Trust zufließen,
einer Stiftung, die sich der weltweiten Bekämpfung von AIDS widmet.
- Zum Beginn stehen die Aufnahmen "Queen -
Jazz Final" (Konzert am 6. Mai 1979 in Sapporo/Japan), "Queen - Last
Stand" (Konzert vom 15. Mai 1985 in Osaka/Japan) und "Queen - Life Is
Real" (Konzert am 9. August 1982 in Meadowlands/USA) zum
Download bereit. (Quelle:
Golem.de 05.11.2004)
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